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August 2017

Bergbahnen Destination Gstaad wieder in der Gewinnzone

Die Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG AG) haben den Geschäftsbericht 2016/17 veröffentlicht. Die Geschäftszahlen zeigen trotz eines schwierigen Winters und einem harten Markt erste positive Entwicklungen nach der abgeschlossenen Sanierung im Jahr 2016. grischconsulta hat in den Jahren 2015 und 2016 eine umfassende Sanierungslösung für die BDG AG ausgeführt.

Hier erfahren Sie mehr.

Juli 2017

Das 28. TFA 2018 in Flims Laax Falera

Das 28. TFA TourismusForum Alpenregionen findet vom 19. bis 21. März 2018 in der Schweiz statt, in der Destination Flims Laax Falera. Der Veranstalter grischconsulta vereinbarte dazu eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern Weisse Arena Gruppe AG, Flims Laax Falera Tourismus und dem Waldhaus Flims Alpine Grand Hotel & Spa.

Medienmitteilung vom 3. Juli 2017

htr hotelrevue vom 4. Juli 2017

Bündner Tagblatt vom 4. Juli 2017

Seilbahn.net vom 10. Juli 2017

TFA TourismusForum Alpenregionen

Mai 2017

ibex fairstay neu unter dem Dach von grischconsulta

grischconsulta AG übernimmt zu 100% die Markenrechte des Nachhaltigkeits-Labels ibex fairstay. Der Verein Ö+, als eine Art Pionier für gelebte Regionalität, lokale Produkte und Einsatz authentischer Ressourcen in den 90er Jahren in Graubünden gegründet, wurde Anfang 2017 aufgelöst. Alle Rechte an der vereinseigenen Marke „ibex fairstay“ wurden durch die grischconsulta AG übernommen.

 

Medienmitteilung vom 18. Mai 2017

Artikel htr hotel revue vom 19. Mai 2017

Artikel Prättigauer Herrschäftler vom 27. Mai 2017

www.ibexfairstay.ch

 

April 2017

Die my Leukerbad AG nimmt Form an

Am Dienstagabend, 4. April 2017, fand für Einwohner und Zweitwohnungsbesitzer der Destinationsgemeinden sowie für weitere Interessierte im Theatersaal von Leukerbad eine weitere Informationsveranstaltung zur Konzeption und den nächsten Meilensteinen des Projekts «My Leukerbad» statt. Der Steuerungsausschuss informierte über die Führungsstruktur und personelle Besetzungen der My Leukerbad AG und stellte den aktuellen Businessplan sowie das Beschneiungsprojekt vor.

 

Medienmitteilung vom 4. April 2017

Präsentation der Informationsveranstaltung vom 4. April 2017

März 2017

Aufwärtstrend bei Bündner Bergbahnen?

Dr. Roland Zegg gibt im Bündner Tagblatt vom 4. März 2017 Empfehlungen zu neuen Perspektiven bei Bergbahnen

 

BÜNDNER BERGBAHNEN BRAUCHEN NEUE PERSPEKTIVEN

Viele Bündner Bergbahnen stecken in einer Krise. Seit Jahren brechen die Gästezahlen insbesondere aus Traditionsmärkten in Europa weg, die Anzahl Skifahrer und Snowboarder ist rückläufig – ein Ende scheint nicht in Sicht. Der Wandel im Markt zwingt die Bergbahnunternehmen zum Handeln. Doch es gibt ein Problem: Sie kennen ihre Gäste zu wenig. Dieses Fazit zieht Roland Zegg,
Geschäftsführer der grischconsulta AG.

Im Interview mit dem «Bündner Tagblatt» wird Zegg deutlich. Der Bergbahnkenner kritisiert, dass sich die Bündner Bahnen noch immer zu stark auf den Skifahrer fokussieren. Roland Zegg spricht im Interview auch über Investitionen von der öffentlichen Hand in Bahnanlagen, vom Gesundschrumpfen, das faktisch nicht passiert, und nennt potenzielle Märkte und Zielgruppen, die Wachstum versprechen könnten.

 

Interview mit Dr. Roland Zegg im Bündner Tagblatt

Februar 2017

4 Herausforderungen für die Zukunft des Wintersports

Dr. Roland Zegg äussert sich in einem Beitrag der Berner Zeitung vom 18. Februar 2017 zu den zukünftigen Herausforderungen von Skigebieten:

 

1. Klimaerwärmung:
Wenn es nicht gelingt, die Emissionen zu reduzieren, wird die Schneemenge in der Schweiz bis ins Jahr 2100 um bis zu 70 Prozent abnehmen, insbesondere unterhalb von 1200 Metern über Meer, so die publizierte Modellrechnung der ETH Lausanne sowie des Schnee- und Lawinenforschungsinstituts. Skigebiete mit Naturschnee dürfte es dann nur noch oberhalb von 2500 Metern geben. Gemäss dem Klimawandelszenario 2014 von Bundesstellen und der Uni Bern wird sich die früher rund hundert Tage lange Skisaison um bis zu neun Wochen verkürzen. Diese harschen Prognosen sind nicht unumstritten. «Bis 2050 werden die meisten Skistationen nicht verschwinden, aber die Beschneiung muss stark intensiviert werden», relativiert etwa Therese Lehmann, Tourismusforscherin an der Universität Bern.

 

2. Gesättigter Markt:
Der Wintersportmarkt wächst seit Jahren nicht mehr. Die Zahl der Skifahrer und Snowboarder ist rückläufig und liegt weit hinter den Rekordwerten der 1990er-Jahre. Touristen haben heute mehr Optionen und ­buchen im Winter auch Strandferien oder Städtetrips. Vor allem kleinere Skidestinationen befinden sich in einer Zwickmühle: Sie erwirtschaften zu wenig Mittel, um die Kapazität ihrer Bahnen oder ihrer Beschneiungsanlagen auszubauen.

Viele Bergbahnen stecken in einem Investitionsstau. Entweder fehlt ihnen das Geld für Neuinvestitionen, oder sie haben sich mit ihren Investitionen verschuldet. Denn neue Bahnen mit mehr Kapazitäten brauchen umso mehr Kunden, um amortisiert zu werden. Bei weit von den grossen Zentren entfernten Walliser und Bündner Destinationen wie dem Engadin kommt ein Krisenfaktor hinzu: Wegen des hohen Frankenkurses bleiben viele Gäste aus dem Euroraum aus.

 

3. Diversifizierung:
«Wintersportorte müssen verstehen, dass sie nicht einseitig auf den rückläufigen Skibetrieb setzen dürfen», sagt Roland Zegg. Es brauche im Winter Alternativen zum Skibetrieb, wie Winterwandern oder Wellness, und dazu Sommeraktivitäten. Als eine Exitstrategie aus der Abhängigkeit vom Schnee beschreibt Therese Lehmann Events im alpinen Raum. Mit dem Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg Anfang April verlängert die Jungfrauregion ihre Wintersaison. Pionier und Meister der alpinen Events ist für Lehmann Gstaad, das mit dem Snow-Bike-Festival, dem Menuhin-Musifestival, dem Tennis- und dem Beachvolleyball-Turnier oder der Countrynight in jeder Jahreszeit etablierte Top­events durchführt.

 

4. Zielgruppen:
In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich die Zusammensetzung der Gäste in den Alpen und ihre Bedürfnisse markant verändert. Die Gesamtstudie «Bergbahnen wohin? – 2025» von grischconsulta nimmt Zielgruppen unter die Lupe. Die Studie nennt folgende Megatrends: Es kommen zwar mehr Gäste aus Übersee in die Schweizer Alpen, diese verlieren dafür immer mehr einheimische Gäste. 35 Prozent der Bewohner unseres Landes haben einen Migrationshintergrund und wenig Affinität zum Schneesport. Die in den 1970er-Jahren mit Skisport soziali­sierten Jahrgänge sind älter geworden, fahren weniger Ski, haben aber ein erhöhtes Gesundheits- und Sicherheitsbedürfnis. Junge Leute sind nicht mehr mit klassischem Wintersportmarketing erreichbar, sie wollen bei ihrem Streben nach Unabhängigkeit abgeholt werden. Überdies ist die Generation Wohngemeinschaft besonders preissensitiv. Aber auch Familien meiden die Wintersaison, wenn es keine günstigen Gesamtpakete gibt.

 

Beitrag in der Berner Zeitung vom 18. Februar 2017

Februar 2017

Nachlassstundung der Torrent-Bahnen aufgehoben

Über das eingerichtete Fundraising für «My Leukerbad» kamen bis zum 31. Dezember 2016 mehr als die benötigten CHF 4.53 Mio. zusammen. Auch die weiteren Bedingungen aus dem Sanierungsvertrag sind erfüllt, die Nachlassstundung der Torrent-Bahnen konnte somit aufgehoben werden. Ein herzliches Dankeschön geht dabei an die weit mehr als 700 neuen privaten und gewerblichen Aktionäre sowie an die Gemeinde Leukerbad, welche mit Solidarität und Engagement zur Rettung der Torrent-Bahnen beigetragen haben. Nun richtet sich der Blick nach vorne in eine gemeinsame nachhaltige Zukunft.

Medienmitteilung vom 17.02.2017

Artikel htr hotel revue vom 17.02.2017

Webseite My Leukerbad

 

Dezember 2016

Die Torrent-Bahnen sind gerettet

Erfreuliche Nachrichten vor dem Jahreswechsel. Die benötigten 4.53 Millionen CHF zur Sanierung der Torrent-Bahnen sind kurz vor dem Ablauf der Zeichnungsfrist erreicht, sogar übertroffen worden. Damit ist der Grundstein für die Sanierung sowie den Ausbau der Beschneiungsanlage der Torrent-Bahnen gelegt. Die Sanierung sowie der Aufbau der Fundraising-Kampagne mit eigener Webseite wurde von grischconsulta konzipiert und geleitet.

Medienmitteilung vom 29.12.2016

Webseite zum Fundraising von My Leukerbad

Dezember 2016

Mit dem Masterplan „Rund um den Mundaun“ in die Zukunft

Am Donnerstag, 1. Dezember 2016 präsentierte Dr. Roland Zegg in Ilanz den Masterplan für die Zukunftsstrategie „Rund um den Mundaun“ im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit. Die Vorstellung stiess auf grosses Interesse bei der Bevölkerung der Region Surselva und wurde intensiv diskutiert.

Die drei Gemeinden Obersaxen Mundaun, Lumnezia und llanz/Glion sowie die Bergbahnen Obersaxen Mundaun haben mit Unterstützung der Regiun Surselva eine Zukunftsstrategie für das Winter- und Sommererlebnisgebiet „Rund um den Mundaun“ definiert. Anhand einer Übersicht zum touristischen Umfeld und den Markttrends sowie einer Situationsanalyse zur bestehenden Angebotsstruktur und Positionierung des Skigebiets wurden die Entwicklungspotenziale der Region „Rund um den Mundaun“ aufgezeigt.

In rund einjähriger Entwicklungsarbeit mit der eingesetzten Arbeitsgruppe sind Zielsetzungen, Massnahmen und eine Investitionsstrategie für das Erlebnisgebiet Obersaxen Mundaun, Lumnezia und Ilanz/Glion erarbeitet worden. Aus dieser Evaluation sind innerhalb eines strukturierten Lösungsprozesses vier Projektideen für den Winter und fünf Projektideen für den Sommer entstanden. Insgesamt sollen 52 Millionen Franken in den Auf- und Ausbau des Erlebnisgebietes investiert werden.

Medienmitteilung vom 1. Dezember 2016

November 2016

Gastreferat am TMC Bruneck

Zusammenschluss von Skigebieten – ein Modell für die Zukunft?

Am 7. November 2016 organisierte der Tourism Management Club (TMC) der Freien Universität Bozen ein sehr gut besuchtes Podium zum Thema „Vom Skigebiet zur Skiarena – kommt jetzt die Skiworld?“. Dr. Roland Zegg hielt dazu ein Gastreferat im Raiffeisen Forum Bruneck.

Ausgehend von der Fusion der Skigebiete in Zermatt im Jahr 2002, zeigte Roland Zegg die langfristigen Effekte von Zusammenschlüssen auf. Die Fusion der Bergbahnen unter dem Namen „Zermatt Bergbahnen“ brachte neben Erneuerungen der Infrastruktur auch eine wesentliche Steigerung der Nächtigungszahlen in Zermatt, sowohl im Sommer, als auch im Winter. Dies ganz im Gegensatz zu den meisten anderen alpinen Destinationen in der Schweiz.

Mit dem Satz „Größe ist nicht alles“, setzte Roland Zegg einen interessanten Kontrapunkt zum Titel des Ausgangsthemas. Er zeigte dies mit den eindrücklichen Beispielen aus Kals-Matrei, Kühtai, Brunnibahn oder der Mutterer Alm auf, welche sich in genau definierten Segmenten positionieren und in deren Destinationen in den letzten Jahren bei den Nächtigungen Wachstumsraten im zweistelligen Bereich verzeichnet werden konnten.

Roland Zegg sieht in Zusammenschlüssen durchaus ein Modell mit guten Zukunftsaussichten. Der Erfolg hängt jedoch immer mehr von der strategischen Positionierung, der Finanzierung und insbesondere vom Gästepotenzial ab.

© 2017 grischconsulta AG