Alpha-Beta-Gamma-Strategie

Die Grundlage für den gezielten Einsatz öffentlicher Fördermittel

Ob in der Schweiz der Fonds für Regionalentwicklung oder in Österreich die Tourismus VHA im BMWFW – die Förderung von Infrastrukturaufgaben finanzschwacher (Berg-)Gemeinden ist oft eine heftig umstrittene Entscheidungsfindung. Entwicklungsräume, Unternehmen und Existenzen hängen ab von der richtungsweisenden Wirtschaftspolitik der Kantone, Bundesländer oder Nationen.

Erneuern, ersetzen oder still legen? Bezogen zum Beispiel auf Bergbahnunternehmen und Tourismusunternehmen, können die Beschlüsse oftmals schmerzhaft, dennoch notwendig, sein.

Effizienz und Nachhaltigkeit folgen nur einer überlegten Allokation von Budgets, Unterstützungsleistungen oder Investitionsdarlehen. Für den gezielten Einsatz beschränkt vorhandener Investitionshilfemittel hat sich in solchen Prozessen die Alpha-Beta-Gamma-Strategie von grischconsulta bewährt. Sie ist zur gesetzlichen Grundlage der Förderpolitik in den meisten Schweizer Bergkantonen geworden.

Bereits 2003 wurde die Strategie als Lösung zur praxistauglichen Mittelverwendung im Kanton Graubünden erarbeitet. Sie leitete damals den Übergang ein von der (statischen) Infrastrukturförderung zur Förderung von dynamischen, wettbewerbsorientierten Unternehmen und innovativen Projekten. Eine zu hohe Quote an gescheiterten Seil- und Bergbahnen, trotz zinsloser öffentlicher Fördergelder in anderen Kantonen, alarmierte die Verantwortlichen in Graubünden.

Die Alpha-Beta-Gamma-Strategie unterstützt den notwendigen Paradigmen-Wechsel in der Mittelallokation: von statischen Kriterien hin zu dynamischen Erfolgsfaktoren. Von der reinen Anlagen- zur Strategieförderung. Von der blanken Überlebenshilfe an Schwache hin zur Produktivitätssteigerung innovativer Unternehmen. „Wettbewerb stärken statt Strukturen undifferenziert zu erhalten“.

Gestützt auf die jeweilige Marktstellung und die Lebensphase eines Unternehmens erfolgt anhand einer ausführlichen Analyse dessen Einteilung in Alpha-, Beta- oder Gamma-Typen. Einen Alpha-Typ charakterisieren beispielweise folgende Aspekte: einziges oder grösstes Unternehmen in der Destination, Gesamtertrag mindestens 10 Millionen Franken, lokalisiert in einer mindestens national bekannten (Marken-)Region. Hingegen ist der Gamma-Typ eher ein Nischenplayer mit geringem Ertrag und teilweise ganz anderen, dennoch wichtigen, sozio-kulturellen Funktionen.

Grundsätzlich wird kein Unternehmen von diesem Prozess ausgeschlossen. Vorausgesetzt werden natürlich die grundlegenden Anforderungen wie beispielsweise die formelle Richtigkeit des Gesuchs oder die Kongruenz mit dem regionalen Entwicklungsplan. Im weiteren Prozess der Alpha-Beta-Gamma-Strategie ist dann die Fördermittelverwendung pro Typ eindeutig festgelegt, und wird ergänzt durch strategische Handlungsempfehlungen.

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