Juni 2022

„Avegnir Infra Scuol“ – Eine Vision für die Tourismus-, Freizeit- und Sportanlagen von Scuol

Freibad Trü, Hallenbad Quadras, Sportanlage Gurlaina und Bogn Engiadina: Die Gemeinde Scuol betreibt ein breites Sport-, Freizeit und Tourismusangebot auf mehreren Arealen. Ein umfangreiches Infrastrukturprogramm soll das Gesamtangebot konsequent weiterentwickeln, einen nächsten touristischen und wirtschaftlichen Impuls geben sowie Scuol fit machen für die Zukunft.

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Juni 2022

Der Landtag Liechtenstein unterstützt einstimmig die Sanierung der Bergbahnen Malbun

Im Auftrag des Ministeriums für Inneres, Wirtschaft und Umwelt hat grischconsulta ab Januar 2021 eine Sanierungslösung für die Bergbahnen Malbun entwickelt. Das Gesamtkonzept umfasst neben Massnahmen zur strategischen Weiterentwicklung der gesamten Destination Malbun/Steg, ein detailliertes Sanierungskonzept für die Bergbahnen Malbun. Die Verknüpfung der Entwicklung der Destination mit der Entwicklung des Bergbahn-Unternehmens war ein Schlüsselfaktor im Projekt.

Das Gesamtkonzept wurde am Freitag, 03.06.2022 von den Abgeordneten des Hohen Landtages von Liechtenstein einstimmig angenommen. Damit ist ein wesentlicher Schritt zur erfolgreichen Sanierung der Bergbahnen Malbun geschafft!

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Juni 2022

BergAnsichten: Vom dynamischen Pricing zur dynamischen Angebotsgestaltung


Kommentar von Edgar Grämiger in Internationale Seilbahn-Rundschau 2/2022 ISR


Die Anzahl an Skigebieten mit dynamischen Preisen steigt im deutschsprachigen Alpenraum weiter an. Während die Preise also allmählich dynamisch werden, ist der Umfang des Angebots noch weitgehend starr. Für eine betriebswirtschaftliche Optimierung muss im nächsten Schritt auch eine dynamische Angebotsgestaltung geprüft werden.

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Dezember 2021

5 Fragen an Florian Eisath zum Masterplan Carezza


Florian Eisath – CEO Carezza Dolomites – im Gespräch mit Edgar Grämiger zum Thema Masterplan Carezza


«Auf der Führungs- und Managementebene ist der Masterplan nicht einfach ein schönes Dokument, sondern der Fahrplan für die Unternehmensentwicklung. Mit diesem Plan ist es klar, in welche Richtung man marschieren muss.»

Florian Eisath, CEO Carezza Dolomites


1. Was waren Eure Beweggründe einen Masterplan zu entwickeln?

Nun da muss ich ein bisschen ausholen; Ab 2014 habe ich mich immer mehr in den Betrieb eingearbeitet und versucht die Bergbahnen-Branche auch von der Führungsebene her besser kennenzulernen. In diesem Zusammenhang besuchte ich 2017 das Tourismusforum Alpenregionen TFA in Sölden.

Auf dem Rückweg von diesem Anlass war mir klar: «Wir brauchen einen Trainingsplan für unser Unternehmen». Seit 2008 hatten wir den Winterbetrieb in unserem Skigebiet mit grossen Anstrengungen wieder aufgebaut, aber die Ergebnisse waren noch nicht zufriedenstellend. Um zu verstehen, an welchen Schrauben gedreht werden muss oder kann, hatte ich das Bedürfnis nach einem Coaching. Darum rief ich gleich nach dem TFA in Sölden bei Euch an.

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Dezember 2021

Was ist eigentlich ein Masterplan?

Vor dem Projektstart werden wir oft gefragt: „Was ist eigentlich ein Masterplan?“ – Wir beantworten diese Frage wie folgt:


Was ist ein Masterplan?
Ein Masterplan ist ein Massnahmenplan, mit welchem eine Strategie in die Realität umgesetzt wird.

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Dezember 2021

BergAnsichten: Zum Glück gezwungen – grosse Lösungen für grosse Probleme


Kommentar von Edgar Grämiger in Internationale Seilbahn-Rundschau 5/2021 ISR


Die Pandemie hat uns einige erstaunliche Dinge über uns selbst und über das Funktionieren unserer Gesellschaft und Wirtschaft gelernt. Diese Erkenntnisse können von enorm grossem Wert für die Bewältigung zukünftiger Krisen sein, bzw. der Bewältigung «DER» Krise.

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November 2021

BergAnsichten: vom Transportunternehmen – zum Erlebnisanbieter – zur integrierten Tourismusunternehmung

Kommentar von Edgar Grämiger in Internationale Seilbahn-Rundschau 4/2021 ISR


Bergbahnunternehmen von vor 30 Jahren sind nicht zu vergleichen mit den modernen Unternehmen von heute. Nichts ist so beständig wie der Wandel, doch wo führt er hin?

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November 2021

Roland Zegg und 20 Jahre Zermatt Bergbahnen

(Maienfeld/GR, November 2021)

Roland Zegg legt sein Verwaltungsratsmandat bei der Zermatt Bergbahnen AG (ZBAG) nieder. In den letzten 20 Jahren war er massgeblich am Aufbau der grössten Schweizer Bergbahngesellschaft beteiligt und hat die Unternehmung geprägt.

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Juli 2021

Touristischer Masterplan Goldeck – Resultat einer erfolgreichen Zusammenarbeit

(Spittal / Baldramsdorf / Maienfeld im Juli 2021)

Die Bergbahnen Goldeck haben die Grundlagen für ihre touristische Weiterentwicklung am Goldeck erarbeitet. Der nun vorliegende Masterplan ist das Ergebnis eines erfolgreichen Gemeinschaftsprojektes von 13 Gemeinden, den regionalen Tourismusorganisationen und den Bergbahnen Goldeck. Gestärkt durch die Zusammenarbeit folgt nun die Phase der Detail- und Umsetzungsplanung.

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Juli 2021

BergAnsichten: Strukturelle Lasten von Bergbahnunternehmen

Kommentar von Edgar Grämiger in Internationale Seilbahn-Rundschau 3/2021 ISR

Kein Berg, kein Tal ist gleich. Die «strukturellen Voraussetzungen» für den Betrieb eines Bergerlebnisgebietes wie Topographie, Platzverhältnisse, Zugänglichkeit, Exposition, etc. sind überall unterschiedlich. 

Für manche Bergbahnunternehmen sind ihre «strukturellen Voraussetzungen» eine schwere Last, welche einen gewinnbringenden oder gar kostendeckenden Betrieb unmöglich machen. Solche Unternehmen müssen ständig Kosten sparen, die Qualität leidet und innovative Ideen um die Unternehmung zu entwickeln oder um das Gästeerlebnis zu verbessern sind zwar vorhanden, lassen sich aber nicht finanzieren. Eine Negativspirale.

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Juni 2021

BergAnsichten: Wem sollen Bergbahn-Unternehmen gehören?

Kommentar von Edgar Grämiger in Internationale Seilbahn-Rundschau 2/2021 ISR

Wem sollen Bergbahnunternehmen gehören? Privaten oder der Öffentlichen Hand?  An wen sollen sie verkauft werden dürfen?

Es gibt keine Standard-Antworten, doch die Leidenschaft der Diskussion zeigt, dass Bergbahnen mehr sind als industrielle Produktionsstätten, welche sich hinter anonymen Firmenfassaden verbergen. Bergbahnen sind mit der Landschaft verbunden und symbolisieren häufig ein Stück «daheim». Also kann schon einmal von «Ausverkauf der Heimat» die Rede sein, wenn Bergbahnen ihre Besitzer wechseln.

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Februar 2021

Härtefallentschädigung in der Schweiz – kantonale Unterschiede in der Umsetzung


Der Blogeintrag basiert auf den am 16.02.2021 gültigen gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen für Härtefallentschädigungen. Diese gesetzliche Grundlagen sind Stand 30.03.2021 nicht mehr gültig.


von Edgar Grämiger, Michael Hartmann, Shirin Luchsinger

Die Auseinandersetzung mit der bislang bekannten kantonalen Umsetzung der Härtefallentschädigung zeigt, dass die Umsetzung je nach Kanton sehr unterschiedlich ist.

Die seitens der Leistungsträger im Raum stehenden Forderungen an den Bund, nach einer Senkung der Mindestvoraussetzungen und nach einer Aufhebung der Obergrenzen, scheinen ihre Berechtigung zu haben. Dies nicht zuletzt, um zu verhindern, dass in den Bergkantonen verschiedene Zusatzmassnahmen umgesetzt werden müssen, welche zu einer längerfristigen Wettbewerbsverzerrung führen könnten.

Zum gewünschten Inhalt springen:

Ausgangslage

Bei einer verordneten Schliessung über längere Zeit oder einem grossem Umsatzausfall aufgrund der Pandemie, ist die Deckung der Fixkosten nicht sichergestellt. Mit den Härtefallentschädigungen bieten Bund und Kantone ein Instrument, Unternehmen zu unterstützen, welche besonders unter der aktuellen Situation zu leiden haben.

Die Härtefallentschädigung setzt sich gemäss den Vorgaben des Bundes aus zwei Massnahmen zusammen:

1) Sofortmassnahme: Dies sind à fonds perdu-Beiträge, bei welchen den Unternehmen ein einmaliger Zuschuss überwiesen wird.

2) Solidarbürgschaft: Der Bund und der jeweilige Kanton bürgen gemeinsam zu 100%, wenn eine Unternehmung ein Darlehen bei einer Bank in Anspruch nimmt. Der Zinssatz wird von den Kantonen festgelegt.

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Januar 2021

Muttereralm Bergbahnen: Neuer Eigentümer, neue Perspektiven

Der Verkauf an Tatry Mountain Resorts wurde durch grischconsulta erfolgreich begleitet

(Innsbruck/Maienfeld Dezember 2020) Die Rahmenbedingungen waren trübe. Der Projektstart zum Verkauf der Tiroler Muttereralm Bergbahnen im Frühjahr 2020 kreuzte sich just mit dem Covid-19 Schock. Entgegen der widrigen Umstände konzipierte grischconsulta mit den Eigentümern – Tourismusverband Innsbruck, Gemeinde Mutters, Gemeinde Götzens – einen massgeschneiderten Verkaufsprozess, der im Laufe des Jahres umgesetzt wurde. Mit der Unterschrift der Vertragsparteien am 16. Dezember hat nun der Verkauf und das Bieterverfahren einen über Erwarten guten Abschluss gefunden.

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Januar 2021

BergAnsichten: Alpine Mobilität – Was Bergbahnunternehmen tun können und sollen.

Kommentar von Edgar Grämiger in Internationale Seilbahn-Rundschau 6/2020 ISR

WÄHREND DIE WELT endlich begreift, welche Vorteile Strom gegenüber Diesel und Co. hat, ist der Elektromotor am Berg schon seit vielen Jahrzehnten Realität – Bergbahnunternehmen sind Pioniere der ökologischen Elektromobilität. Oder könnten es sein …, denn noch dominieren große Parkplätze mit „fossil betankten“ Autos zur sehr das Image. Erst durch die proaktive Mitgestaltung von durchgängigen modernen Mobilitätslösungen wird sich dieses Bild verändern!


Es stimmt schon, die Analysen zum CO2-Ausstoß eines Skiausflugs zeigen, dass der Aufenthalt am Berg (Lift, Pisten, Beschneiung, Gastronomie) nur einen geringen Teil ausmachen und die Anreise mit 75 bis 80% des gesamten CO2-Ausstoßes zu Buche schlägt. Doch heißt dies nicht, dass die Bergbahnen damit „aus dem Schneider“ sind. Der Aufenthalt am Berg ist das Hauptmotiv der Reise, woraus eine Mitverantwortung für die gesamte Customer Journey entsteht.

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November 2020

Kapazitätsbeschränkung in Schweizer Skigebieten über die Weihnachtstage

von: Michael Hartmann und Edgar Grämiger


grischconsulta hat die Auswirkungen auf Ersteintritte und Umsätze einer Kapazitätsbeschränkung in Skigebieten am Beispiel eines mittelgrossen Skigebietes (ca. 45 Pistenkilometer) untersucht. Dafür haben wir die beiden vom Bundesrat vorgeschlagenen Varianten zur Kapazitätsbeschränkung für Skigebiete für den Zeitraum vom 24. Dezember bis zum 6. Januar (14 Tage) analysiert.

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Oktober 2020

My Leukerbad AG – Ein Projekt mit Vorbildcharakter

Interview von Urs Zurbriggen (CEO My Leukerbad AG) zum Masterplan Leukerbad und der Destinationsstrategie.

In der integrierten Betriebsgesellschaft „My Leukerbad AG“ haben sich mehrere Leistungsträger in Leukerbad zu einem starken Team mit einem gemeinsamen Ziel zusammengefunden. In Teilprojekten wird nun an der Weiterentwicklung der Destination gearbeitet und Massnahmen Schritt für Schritt umgesetzt.

grischconsulta durfte die Idee dieser «Bündelung der Kräfte» einbringen, von Beginn weg entscheidend mitprägen und in eine Struktur überführen. Der «Masterplan Leukerbad» ist heute ein Innotour-Projekt, das auch Vorbildcharakter für andere Destinationen haben wird. Für die Gesamtprojektleitung zeichnet grischconsulta verantwortlich. 

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der am 02.10.2020 im Walliser Bote erschienen ist.

September 2020

grischconsulta – die nächste Generation am Zug

(Maienfeld/GR, September 2020) Roland Zegg übergibt sein Unternehmen grischconsulta an seinen langjährigen Stellvertreter und Weggefährten Edgar Grämiger und an dessen Geschäftspartner Michael Hartmann. Vor über 30 Jahren in den Bündner Bergen aus der Taufe gehoben, ist grischconsulta heute eines der etabliertesten Beratungsunternehmen in der Bergbahnbranche und im alpinen Tourismus. Mit dem internen Führungswechsel wird die Kontinuität sichergestellt.
 

(v.l.n.r.): Vertragsunterzeichnung mit Michael Hartmann (Teilhaber und Stv. Geschäftsführer, neu), Edgar Grämiger (Geschäftsführender Gesellschafter, neu), Roland Zegg (bisheriger Inhaber/Geschäftsführer)
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