Herzlich willkommen.

grischconsulta berät und begleitet Bergbahn- und Tourismusunternehmen, touristische Organisationen und öffentliche Institutionen. Ein engagiertes Team aus Betriebswirtschaftern, Tourismusexperten, Wirtschafts- sowie Umweltingenieuren steht Ihnen zur Verfügung. Alle verbindet eine langjährige Erfahrung und ein internationales, alpenumspannendes Wissens-Netzwerk.

Das Unternehmen wurde 1987 von Dr. Ing. Roland Zegg in Chur gegründet; er führt es bis heute. Der Unternehmenssitz der Aktiengesellschaft befindet sich in Maienfeld (Graubünden). grischconsulta ist unabhängig von Geldgebern, politischen Parteien, Wirtschaftsvertretern sowie Verbänden.

Die Leistungen von grischconsulta sind massgeschneidert.


Schnee und Klima: Fünf spannende Erkenntnisse und praxisrelevante Angebote

Das Team von grischconsulta hat seine Kompetenzen für eine umfassende Begleitung von Bergbahnunternehmen und deren Projekte erweitert.

Mit Dr. Thomas Grünewald steht ein Fachmann zur Verfügung, der zehn Jahre am WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung des SLF in Davos gearbeitet hat. Dort hat er sich intensiv mit den zukunftsrelevanten Fragen rund um die Themen Beschneiung, Snowfarming, Schneemanagement und Klimawandel auseinandergesetzt. Spannende Erkenntnisse und einige aktuelle Informationen hat er für Sie hier kurz zusammengestellt.


1. Snowfarming – wieviel Schnee bleibt am Ende des Sommers?

Unter Snowfarming versteht man die Konservierung von Schnee über das Sommerhalbjahr. Erfahrungen aus Forschung und Praxis zeigen eine riesige Spannweite der Schneeverluste: Bei manchen Projekten konnten mehr als 80% des Schnees über den Sommer gerettet werden. Bei anderen Versuchen blieb gar nichts übrig. Wieviel Schnee über den Sommer schmilzt, hängt vom Klima und von der Abdeckmethode ab. Wie gross die Verluste sind, mit denen man rechnen muss, lässt sich mit Hilfe von Schneedeckenmodellen sehr gut vorhersagen. Wenn es richtig gemacht wird, funktioniert Snowfarming richtig gut!  

2. Beschneiung – die Temperatur ist doppelt wichtig

Es liegt auf der Hand, dass eine Schneekanone im Grenztemperaturbereich viel weniger Schnee produziert, als wenn es kalt ist. Es kann einfach weniger Wasser gefrieren. In Feldversuchen haben wir in den letzten Wintern gezeigt, dass bei wärmeren Temperaturen auch noch deutlich mehr Wasser verloren geht. Durch Verdampfen und Sublimation kommt bis zu einem Drittel des Wassers nicht als Schnee am Boden an. Für effiziente Beschneiung ist das Wetter also doppelt wichtig!

3. Vorausschauendes Schneemanagement hat ein enormes Potential!

In einem innovativen Projekt (PROSNOW) haben wir Wetterprognosen und Schneedeckenmodelle miteinander gekoppelt. So kann man schon heute auf den Schnee von morgen schauen. Jetzt ist das Projekt in der Testphase. Erste Ergebnisse und erste Feedbacks aus den Skigebieten sind vielversprechend. Man darf gespannt sein…

4. Klimawandel – Folgen für die Beschneiung

Als Folge des Klimawandels wird es immer wärmer. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf Schneesicherheit und Beschneiung. Detaillierte Auswertungen von Wetterdaten in verschiedenen Skigebieten haben gezeigt, dass es heute an den meisten Orten noch genügend kalte Perioden für die Beschneiung gibt. Aber: Wenn die Erwärmung so weiter geht, dürfte es mancherorts schwierig werden mit weihnachtlicher Schneegarantie.

5. Schneesicherheit 2100 – düstere Aussichten

Auf lange Sicht sind die Aussichten für den Schnee in den Bergen düster. Wird nicht deutlich gegengesteuert, wird die Schneedecke bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 70% abnehmen. Die Schneesaison wird um mehrere Wochen später starten und früher enden. Die Schneegrenze könnte um 800 Meter ansteigen. Besonders betroffen sind die tieferen Gebiete (< 1200 m ü. M.). Schnee im Flachland wird dann die Ausnahme sein. Es ist höchste Zeit, zu handeln!

Weitere Informationen zu unserem neuen Beratungsangebot rund um Schnee und Klima finden Sie hier.



Was kostet ein Tag Skigebiet bei mittelgrossen Bergbahnunternehmen?

Die Tageskosten im Winter für grosse Skigebiete wurden bereits in einer Studie im Jahr 2015 ermittelt. An den Beispielen der Skigebiete Pizol, Sörenberg und Meiringen-Hasliberg hat grischconsulta nun die Situation für Bergbahnunternehmen mittlerer Grösse berechnet.

Die Analyse zeigt, dass Skigebiets-Betreiber pro Tag zwischen 49’000 und 77’000 Schweizer Franken aufwenden. Im Gegensatz zu den grossen Skigebieten fallen bei den mittelgrossen anteilsmässig weniger Kosten für das „Hinunterfahren“ an (25% gegenüber 40%). Der ausführliche Bericht hier anfragen.


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